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Adnet: Architektenwettbewerb für Volksschulausbau abgeschlossen

Das Volksschulgebäude in Adnet, das Mitte der 1970er Jahre errichtet wurde, soll saniert und erweitert werden. Wir wurden mit der Projektentwicklung beauftragt und haben für die Gemeinde einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben, der kürzlich abgeschlossen wurde. Das Salzburger Architekturbüro „huber und theissl Architekten“ konnte sich unter 58 Teilnehmern aus ganz Österreich als Sieger durchsetzen. Die Jury unter dem Vorsitz von Architekt Werner Burtscher überzeugte vor allem die Aufwertung der Außenräume des „Schulviertels“ in Adnet und die Schaffung einer großen Anzahl an Möglichkeiten für eine zeitgemäße Entwicklung des pädagogischen Konzeptes. Darunter eine Verbindung der Bushaltestelle mit einem durch ein Flugdach geschützten Pausenhof, eine hohe Lichtqualität in die Aula, von der aus die weiteren Schulbereiche erschlossen werden sowie ein konstruktiver Ring, der sich wie eine neue Raumschicht geschoßweise um den Gebäudebestand legt und wertvoll mit Terrassen und Innenbereichen genutzt werden kann. Ein begrüntes Flachdach sorgt dafür, dass sich das Gebäude trotz zusätzlichem Geschoß optimal in die Umgebung einfügt. „Bei diesem Konzept ist es gelungen Altes mit Neuem zu einer modernen Einheit zu verbinden und attraktive Lern- und Freibereiche zu schaffen“, zeigt sich Bürgermeister Wolfgang Auer begeistert.

Das Siegerprojekt soll sobald wie möglich der Öffentlichkeit präsentiert werden. „Wir haben bei diesem Wettbewerb mit einer Teilnahme von rund 30 Architekturbüros gerechnet. Da es fast doppelt so viele geworden sind, haben unsere Experten seit dem Abgabeschluss Mitte September auf Hochdruck gearbeitet, um alles zeitgerecht abzuwickeln. Das lässt sich nur mit einer großen Erfahrung auf diesem Gebiet bewältigen“, informieren die Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Christian Struber und Roland Wernik. Das Volksschulgebäude wird nach dem Umbau genügend Platz für 12 Schulklassen, vier Nachmittagsbetreuungsgruppen, auch für Schüler der angrenzenden Mittelschule, und die dafür notwendigen Nebenräume bieten. Derzeit sind acht Schulklassen im Objekt untergebracht. Nach der Planungsphase soll der Umbau 2023 starten. Mit der Fertigstellung des neuen Gebäudes wird Ende 2024 gerechnet.

Foto: v.l. Alexander Spraiter (Baumanagement Salzburg Wohnbau), Bürgermeister Wolfgang Auer, Volksschuldirektorin Julia Wenger und Wettbewerbs-Juryvorsitzender Architekt Werner Burtscher